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BIOGRAFIE

Andrea Schraad

Andrea Schraad, 1973 in Dinklage geboren, absolvierte ihr Kostümbildstudium bei Prof. Maren Christensen an der Fachhochschule für Design und Medien in Hannover. Ab 2000 wurde sie zunächst als feste Kostümassistentin, dann als Atelierleiterin und feste Kostümbildnerin am Thalia Theater in Hamburg engagiert. In dieser Zeit entwarf sie die Kostüme für zahlreiche Inszenierungen von Andreas Kriegenburg: u. a. Medea von Euripides, Bernarda Albas Haus von Federico García Lorca, Dea Lohers Unschuld (Uraufführung) und Shakespeares König Lear. Weitere Arbeiten entstanden u. a. zusammen mit Stephan Kimmig (Moritz Rinkes Café Umberto; Kleists Penthesilea, Koproduktion mit den Salzburger Festspielen) und David Bösch (Simon Stephens’ Port; Shakespeares Viel Lärm um nichts). In der Spielzeit 2006/2007 arbeitete sie erstmalig zusammen mit Kriegenburg an den Münchner Kammerspielen. Für ihre dortige Leistung bei der Inszenierung der Drei Schwestern von Anton Tschechow wurde sie in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute als Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet und bekam den renommierten Theaterpreis DER FAUST verliehen.
Für Andreas Kriegenburgs Opernproduktionen (u. a. Verdis Otello, Deutsche Oper Berlin; Händels Orlando, Semperoper Dresden;  Bergs Wozzeck, Wagners Der Ring des Nibelungen und Zimmermanns Die Soldaten, Bayerische Staatsoper) entwarf Andrea Schraad ebenfalls die Kostüme. 2009 erhielt sie zusammen mit ihm für die Ausstattung der Inszenierung Der Prozess von Kafka an den Münchner Kammerspielen abermals den FAUST-Preis.

Stand: Juni 2014