anmelden | registrieren
EN  |  DE

BIOGRAFIE

Walter Kappacher

Walter Kappacher, 1938 in Salzburg geboren, besuchte 1960 Ruth von Zerbonis private Schauspielschule in Gauting bei München und entwarf eigene Dramolette. 1967 entstanden einige Kurzgeschichten, die durch Martin Walsers Unterstützung den Beginn mehrerer Veröffentlichungen in der Stuttgarter Zeitung markierten. 1975 erschien Walter Kappachers Debütroman Morgen im Alfred Winter Verlag. 1976 lernte er den Regisseur Peter Keglevic in Salzburg kennen, woraus eine jahrelange Zusammenarbeit im Bereich Drehbuch resultierte. Zwischen 1975 und 1982 erschienen seine Romane Die Werkstatt, Rosina und Der lange Brief. Es folgten die Erzählungen Gipskopf (1984), Touristomania (1990), Wer zuerst lacht (1997) und Romane wie Ein Amateur (1993), Silberpfeile (2000), Selina oder das andere Leben (2005), Der Fliegenpalast (2009) und Land der roten Steine (2012). 2018 veröffentlichte er Ich erinnere mich und andere Prosa.

Für die Salzburger Festspiele verfasste Walter Kappacher 2011 Trakls letzte Tage und 2014 Mahlers Heimkehr; 2014 erschienen die Essays über Gustav Mahler und Georg Trakl im Salzburger Müry Salzmann Verlag. 2012 schrieb er die Texte des Auftragswerks Mahlerlieder, das Sven-Eric Bechtolf mit dem Ensemble Franui bei den Salzburger Festspielen uraufführte.

2004 erhielt Walter Kappacher den Hermann-Lenz-Preis und 2009 den Georg-Büchner-Preis. 2006 bekam er den Großen Kunstpreis (Literatur) des Landes Salzburg sowie 2008 das Ehrendoktorat der Universität Salzburg verliehen. 2009 folgte der Internationale Preis für Kunst und Kultur des Kulturfonds der Stadt Salzburg. 2005 wurde Walter Kappacher in die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt, 2009 in die Bayerische Akademie der Schönen Künste aufgenommen.

Stand: Juli 2018

Walter Kappacher, © privat / private

Walter Kappacher, © privat / private

BILDERGALERIE

Walter Kappacher