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BIOGRAFIE

Brigitte Hobmeier

Brigitte Hobmeier wurde 1976 in München geboren und studierte von 1996 bis 1999 an der Folkwang Hochschule in Essen. Anschließend gehörte sie zum Ensemble von Peter Steins Faust-Projekt auf der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover. Von 2002 bis 2005 spielte sie am Münchner Volkstheater, wo sie u. a. als Viola in Shakespeares Was ihr wollt (Regie: Jorinde Dröse), in der Titelrolle in Wedekinds Lulu sowie als Geierwally (beide Inszenierungen: Christian Stückl) Erfolge feierte. Seit 2005 ist sie Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele und war hier u. a. in Elfriede Jelineks Ulrike Maria Stuart (Regie: Jossi Wieler), in der Hauptrolle in Herbert Achternbuschs Susn (Regie: Thomas Ostermeier) und in Shakespeares Maß für Maß zu sehen (Regie Stefan Pucher). Zuletzt spielte sie in Wassa Schelesnowa von Gorki (Regie: Alvis Hermanis), in Satansbraten von Rainer Werner Fassbinder (Regie: Stefan Pucher) sowie die Titelrolle in Frank Wedekinds Franziska (Regie: Andreas Kriegenburg). Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2012 als Kathrin in Meine Bienen. Eine Schneise von Händl Klaus in der Inszenierung von Nicolas Liautard. 
Daneben wirkte sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mit, dazu gehörten u. a. der Tatort sowie Tannöd (2009), Die Hebamme – Auf Leben und Tod (2010), Sommer in Orange (2011) und Ende der Schonzeit (2012). 
Für ihre schauspielerische Leistung wurde Brigitte Hobmeier bereits mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem AZ-Stern des Jahres (2003), dem Publikumspreis des Münchner Merkur (2003) und dem Bayerischen Förderpreis für darstellende Kunst (2004). Für die Rolle der Elisabeth in Ödön von Horváths Glaube Liebe Hoffnung wurde ihr 2007 der deutsche Theaterpreis DER FAUST verliehen. Seit 2010 ist Brigitte Hobmeier Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. 2011 erhielt sie den Theaterpreis der Landeshauptstadt München und 2012 den Grimme-Preis für Die Hebamme – Auf Leben und Tod. Auf dem Word Film Festival in Montréal wurde sie 2012 für ihre Darstellung der Bäuerin Emma in Ende der Schonzeit von Franziska Schlotterer als Beste Schauspielerin ausgezeichnet. Zuletzt erhielt Brigitte Hobmeier den Ulrich-Wildgruber-Preis (2013).

Stand: Sommer 2013

Brigitte Hobmeier, © Janine Guldener

Brigitte Hobmeier, © Janine Guldener

BILDERGALERIE

Brigitte Hobmeier