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BIOGRAFIE

Konrad Kuhn

Konrad Kuhn studierte an der Freien Universität Berlin Theaterwissenschaft und Komparatistik. Von 1994 bis 1999 war er Dramaturg am Burgtheater Wien und 1999 bis 2003 Dramaturg, Pressesprecher und Persönlicher Referent des Intendanten am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. Hier begann eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Claus Guth, u.a. Awet Terterjans Oper Das Beben (Uraufführung, 2003). Sie setzte sich 2009 am Theater an der Wien (Messiah) sowie 2010 an der Wiener Staatsoper (Tannhäuser) und 2013 an der Staatsoper Berlin (AscheMOND oder The Fairy Queen, Uraufführung von Helmut Oehring/Henry Purcell) fort.
Am Theater an der Wien betreut er Guths Monteverdi-Zyklus, der im Oktober 2015 mit Lincoronazione di Poppea komplettiert wird, und war dort zuletzt 2013 als Dramaturg der szenischen Aufführung von Schuberts Oratorienfragment Lazarus zu Gast. 1999 begleitete Konrad Kuhn Achim Freyers Inszenierung von Schumanns Genoveva (Oper Leipzig/Wiener Festwochen).
Von 2009 bis 2012 war er Dramaturg am Opernhaus Zürich und arbeitete dort u.a. wiederum mit Freyer (Moses und Aron) sowie Damiano Michieletto, Harry Kupfer, David Pountney und mit Moshe Leiser und Patrice Caurier. Bei den Salzburger Festspielen betreute er 2012 Giulio Cesare und 2013 Norma in der Regie von Leiser/Caurier und 2014 die Uraufführung von Marc-André Dalbavies Charlotte Salomon in der Regie von Luc Bondy. Aus der kontinuierlichen Zusammenarbeit mit Robert Wilson gingen u.a. Norma in Zürich, Verdis Macbeth in São Paulo und Bologna und zuletzt Adams Passion mit Musik von Arvo Pärt in Tallinn hervor. Konrad Kuhn ist auch als Übersetzer tätig; so hat er u.a. den Band Mein Armenien (zweisprachig: ostarmenisch und deutsch) mit Gedichten von Jeghische Tscharenz vorgelegt. Ab der Spielzeit 2015/16 ist er als Dramaturg an der Oper Frankfurt tätig. 

Stand: Juli 2015

Konrad Kuhn, © Monika Rittershaus

Konrad Kuhn, © Monika Rittershaus

BILDERGALERIE

Konrad Kuhn