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BIOGRAFIE

Johannes Leiacker

Der deutsche Bühnenbildner Johannes Leiacker arbeitete nach einer Tischlerlehre und einem Designstudium in Wiesbaden zunächst als Bühnenbildassistent am Schauspiel Frankfurt. Dort entstanden in der Folge auch erste eigene Ausstattungen. Es folgten Engagements an die Schauspielhäuser in Düsseldorf, Bonn, Köln und Stuttgart, an das Deutsche Theater und das Schillertheater in Berlin sowie an das Residenztheater in München. Er entwarf Bühnenbilder und Kostüme für die wichtigsten Opernhäuser in Deutschland. Engagements führten ihn auch nach Amsterdam, Antwerpen, Barcelona, Brüssel, Helsinki, London, Kopenhagen, Lyon, Madrid, Paris, Wien, Moskau, Los Angeles, Tokio und New York sowie zu den Bregenzer Festspielen (Tosca) und den Salzburger Festspielen, wo er zuletzt Bühne und Kostüme in Rihms Die Eroberung von Mexico verantwortete. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit verbindet Johannes Leiacker mit den Regisseuren Christof Loy (u.a. Die Frau ohne Schatten und Theodora bei den Salzburger Festspielen), Dietrich Hilsdorf, Peter Konwitschny, Philipp Himmelmann und Guy Joosten. Auch für die Inszenierungen von Rolando Villazón (La traviata in Baden-Baden, La rondine in Graz und Don Pasquale in Düsseldorf) hat er die Bühnenbilder entworfen. 1996 und 2006 wurde er von der Zeitschrift Opernwelt zum Bühnenbildner des Jahres gewählt. Für Tristan und Isolde am Royal Opera House, Covent Garden, in der Regie von Christof Loy erhielt Johannes Leiacker 2010 einen Olivier Award. Von 2004 bis 2010 war er Professor für Bühnenbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden.

Stand: Mai 2017

Johannes Leiacker, © Anton  Zavjyalov

Johannes Leiacker, © Anton Zavjyalov

BILDERGALERIE

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